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Bilder der Insel Pico
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Pico
Pico ist die zweitgrößte Insel des Archipels und erstreckt sich auf einer Fläche von 448 Quadratkilometern. Hier erhebt sich der höchste Berg Portugals (2351 m). Die Insel ist in drei Gebiete gegliedert, São Roque und Lajes. Ebenso wie auf den anderen Inseln, bilden die Kirchen und Kapellen den größten Teil der Sehenswürdigkeiten:

-die Kirche Santa Maria Madalena in Madalena, die Kirche São Roque und das Kloster und die Kirche São Pedro de Alcântara in São Roque, die Kirche Nossa Senhora da Conceição sowie die Kapelle São Pedro in Lajes, sie sind schöne Beispiele des kulturellen Reichtums.

Der Vulkan Pico beherrscht die Landschaft, dessen Strassen und Aussichtspunkte bieten atemberaubende Blicke. Der Berg, ein Naturschutzgebiet, ist bis in die Höhe von 1500 m dicht bewaldet, danach besteht die Vegetation aus niedrigem Pflanzenwuchs. Der obere Lavakegel ist kahl, im Winter ist er schneebedeckt. Der höchste Punkt ist der runde Krater des Pico Alto (700 m Durchmesser, 30 m tief), wo sich noch der Pico Pequeno bis zu 70 m erhebt, von dessen Grund Fumarolen aufsteigen.

Besuchenswert sind ebenfalls:

die Lagoas (Seen) Capitão, Caiado und Paul im Ostteil der Insel,

-die Mistérios (Geheimnisse), große Lavafelder, die bei früheren Ausbrüche entstanden sind,

der Mistério da Prainha, zwischen São Roque und Prainha, der Mistério das Bandeiras, zwischen Santa Luzia und Bandeiras an der Nordküste, und der Mistério de São João an der Südküste,

die Arcos do Cachorro, Lavabögen, durch deren Grotten und Spalten die Brandung eindringt,

die Grotten Frei Matias, Silveira und Montanheiros mit Stalaktiten und Stalagmiten,

die Naturschutzgebiete Lagoa do Caiado, Caveiro und Mistério da Prainha mit üppiger Vegetation, sehr häufig trifft man, Cedro-do-Mato (Juniperus brevifolia) an.

Unbedingt sehen sollte man auch das Walfangmuseum. Es enthält Walfangkanus und zahlreiche Geräte, die zum Walfang benutzt wurden, dazu Biographien und alles, was mit den tapferen Walfangzeiten zu tun hat. Heute ist der Walfang vorbei, die Erinnerungen aber leben weiter.

Die Pico Reben sollte man sich ansehen. In mühsamer Arbeit befreiten die Menschen die Felder vom Vulkangestein, um sie zu Weingärten zu verwandeln. Und um sie zu schützen, sind die 'Moroiços' enstanden, aufgetürmte Mauern aus schwarzem Vulkangestein. Hier wird der berühmte Verdelho angebaut.